Zitate von Tepperwein

Wenn es jemanden gibt, der es versteht, Dinge präzise und inspirierend auf den Punkt zu bringen, dann ist es wohl Prof. Kurt Tepperwein, einer der berühmtesten deutschsprachigen Mentaltrainer – wenn nicht sogar der berühmteste. Kein Wunder, dass er unter anderem im Jahr 2000 den „Milleniumspreis“ für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Intuitionsforschung von der Internationalen Akademie der Wissenschaften erhielt. Hier bekommst du die besten Zitate von Kurt Tepperwein.

Aus Kurt Tepperweins Feder stammen zahlreiche kluge Zitate. Unsere Lieblinge (und was du daraus lernen kannst) haben wir dir hier zusammengefasst.

 

 

„Es ist wirklich unglaublich, was man alles schafft – wenn man nichts anderes tut.“

In unserer Ausbildung zum Mentaltrainer können wir es gar nicht oft genug betonen: Fokus ist das A und O. Wo Fokus ist, ist auch Energie. Leider zerstreuen sich unsere Energien im Lauf des Tages zwischen tausenden To-Dos, Anrufen oder einfach den kleinen Ablenkungen, von denen wir tagtäglich umgeben sind, und der Fokus geht verloren. Da darf es nicht verwundern, wenn man mehr schlecht als recht vorankommt.

Deshalb das Learning aus diesem Zitat: Fokussiere dich auf das, was du wirklich schaffen willst. Lass dich dabei nicht ablenken. Schalte das Smartphone aus (oder zumindest in den Flugmodus, wenn du den Gedanken daran gar nicht erträgst), schaff dir eine ablenkungsfreie Umgebung und mach das, was gerade wirklich geschafft werden musst. Egal, ob das gerade die Buchhaltung ist, der Wohnungsputz oder deine Memoiren.

„Alle Dinge sind würdig, mir zu dienen, aber keines ist wert genug, mein Herr zu sein.“

Ein sehr kluges Zitat, wie wir finden. Schließlich gibt es viele Dinge (oder auch Menschen), die uns im Alltag helfen sollen – die uns aber schlussendlich beherrschen. Bei vielen von uns ist es das gute alte Smartphone. An sich erleichtert es uns ziemlich viele Aufgaben. Schließlich ist es schon cool, keine fremden Personen mehr nach dem Weg fragen zu müssen, sondern sich einfach von Google Maps anleiten zu lassen. Aber sobald uns eine Welle der Panik überkommt, wenn wir das Smartphone nicht sofort in der Tasche finden, merken wir: Wir sind eigentlich ganz schön abhängig von dem Teil. Ob das so gut ist? Wir bezweifeln es.

So eine kleine feine Smartphonesucht mag noch vergleichsweise harmlos sein. Schlimmer ist es, wenn wir uns von anderen Menschen beherrschen lassen. Deshalb gilt bei allem im Leben: Finde eine gesunde Balance, nutze die Dinge, die dir gut tun, aber verliere dich dabei nicht selbst.

„Es gibt nichts Uninteressantes, es gibt nur Uninteressierte.“

Kennst du Gedanken wie „Ich bin nicht gut/schlau/interessant/(hier Adjektiv deiner Wahl einfügen) genug“? Dann ist das hier das perfekte Zitat für dich!

Vielleicht hast du ja schon mal gemerkt, dass dein bester Freund sich beispielsweise total für Astrophysik begeistern kann – obwohl du schon beim Gedanken daran einschlafen könntest. Und so ist es mit so ziemlich allem im Leben.

Es wird immer Menschen geben, die dich nicht mögen, so wie du bist oder die nicht gut finden, was du tust – und es wird sicher mindestens genau so viele geben, die es doch tun. Weil du so, wie du bist, vollkommen in Ordnung bist – es liegt schließlich immer alles im Auge des Betrachters. Du hast nur wenig Einfluss auf die Sichtweise deiner Mitmenschen, aber du hast einen gewaltigen Einfluss auf deine eigene – im Mentaltraining lernst du, mit dir selbst ins Reine zu kommen und dich so anzunehmen, wie du bist.

„Der eine fragt, was ihm die Zukunft bringt, der andere gestaltet sie selbst.“

Das ist der kleine, aber feine Unterschied zwischen reaktiven und proaktiven Menschen. Wir bezeichnen letztere gerne als Zukunftsbildner, weil sie ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen.

Klar, wir haben nicht auf alles Einfluss – Corona hat es uns gezeigt. Dennoch können wir selbst entscheiden, wie wir die Dinge in die Hand nehmen, ob wir etwas unternehmen, um unsere eigene Zukunft zu gestalten oder ob wir die Dinge lieber so nehmen, wie sie kommen – und danach auch damit arbeiten müssen.

„Denke und handle so, dass dir niemals die Achtung vor dir selber verloren geht.“

Egal, wie dein Tag war oder was dir passiert ist: Am Ende solltest du immer noch in den Spiegel sehen und sagen können, dass du dir selber treu geblieben bist und dich nicht hast verbiegen lassen. Denn in Wirklichkeit geht es nie darum, was andere Menschen von dir denken, sondern darum, wie du dich selber siehst.

Die meisten Menschen sind unzufrieden, weil sie schlecht über sich selber denken. Unsere Gedanken formen unsere Realität. Deshalb ist Mentaltraining so eine gute Sache und für jeden sinnvoll.

„Die Sonne ist nicht schuld daran, wenn der Blinde seinen Weg nicht sieht.“

Wir neigen gerne mal dazu, äußeren Umständen die Schuld an unserem Scheitern zu geben – obwohl wir meist selbst das Problem sind. Klar, das ist auch praktisch. Schließlich können wir so die Verantwortung abgeben und müssen sie nicht selbst übernehmen. Andererseits drängt man sich damit auch selbst in eine Art Opferrolle und es ist schwer, wieder auszubrechen.

„Einen guten Lehrer erkennt man daran, dass er sich mit der Zeit überflüssig macht.“

Vielleicht kennst du den berühmten Vergleich: „Gib einem armen Menschen einen Fisch und er wird einen Tag essen. Zeig ihm, wie man angelt, und er isst jeden Tag.“

Ob es gesund ist, sich jeden Tag von Fisch zu ernähren, sei dahingestellt. Wichtiger ist das Learning aus diesem Vergleich und dem Zitat von Kurt Tepperwein: Ein guter Lehrer ist der, den du irgendwann nicht mehr brauchst, weil er dir beibringt, wie du die Dinge selber in die Hand nehmen kannst, ohne seine Hilfe zu brauchen.

„Erhebe deine Stimme nicht über deinen Horizont.“

Kennst du diese Menschen, die ständig reden und doch nie etwas sagen? Oder die zu allem eine Meinung haben, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben?

Gerade in Corona-Zeiten haben wir es gemerkt: Plötzlich waren alle Virologen und wussten alles besser, selbst wenn die meisten von ihnen nicht mal den Unterschied zwischen Bakterien und Viren kennen. Diese Menschen haben dieses Zitat von Kurt Tepperwein grandios missachtet.

Im Wesentlichen sagt es nämlich genau das aus: Wenn du keine Ahnung hast, sag lieber gar nichts. Oder steh zu deiner Unwissenheit. Das ist deutlich klüger, als Wissen vorzutäuschen, das nicht vorhanden ist.

„Erfolg ist im Grunde nichts anderes als die Überwindung der Angst vor dem Versagen.“

Der Grund, weshalb so viele Menschen nicht den Erfolg haben, den sie sich wünschen, ist Angst. Angst, gesehen zu werden, Angst, ihre Sache nicht gut zu machen, Angst davor, was andere sagen … Viele können nicht mal genau definieren, wovor sie eigentlich Angst haben. Und dennoch lassen sie sich davon behindern.

Die Überwindung von Ängsten ist und bleibt genau das: eine Überwindung. Sogar oft eine ganz gewaltige. Aber das Erfolgserlebnis, wenn man es hinter sich gebracht hat (auch wenn es noch so schlecht war) ist unbezahlbar. Im Mentaltraining verraten wir die besten Strategien, wie man mit solchen Ängsten mental gut fertig wird. Dies hat schon vielen Kursteilnehmern geholfen.

 

Was wir von Kurt Tepperwein lernen können

Das Schöne an Zitaten ist, dass sie oft sehr viel Weisheit in nur wenigen Worten vermitteln. So enthalten auch die genannten Zitate von Kurt Tepperwein einige Perlen.  Eine Message sticht dabei über alle Zitate hinweg hervor: Es ist unumgänglich die Verantwortung für sich selbst und für sein eigenes Leben zu übernehmen und sich nicht von äußeren Umständen (oder inneren Blockaden) limitieren zu lassen!

Weil das aber einfacher gesagt als getan ist, geben wir dir in unserer Ausbildung zum Mentaltrainer einige wichtige Werkzeuge in die Hand, die dir dabei helfen, positiv und erfolgsorientiert durchs Leben zu gehen und auch andere auf ihrem Weg zu unterstützen.